26.11.2012
Berichtsheft

Der/die Auszubildende hat ein Berichtsheft in Form eines Ausbildungsnachweises zu führen. Er/Sie erhält dieses Berichtsheft zum Schulbeginn von der Zahntechniker-Innung Rhein-Main in der Berufsschule ausgehändigt. Die Kosten hierfür werden dem/der Ausbildenden in Rechnung gestellt.

Die gesetzliche Grundlage zur Führung des Berichtsheftes ist die Verordnung über die Berufsausbildung zum Zahntechniker / zur Zahntechnikerin.

Der/die Ausbildende ist verpflichtet, dem/der Auszubildenden Gelegenheit zu geben, das Berichtsheft während der Ausbildungszeit zu führen.

Im Berichtsheft wird die gesamte Ausbildung dokumentiert. Dazu gehören die vermittelten Inhalte des Ausbildungsbetriebes, der Berufsschule und der der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen (ÜLus).

Die Berichtshefte sind vom Ausbildenden / von der Ausbildenden regelmäßig durchzusehen. Es wird empfohlen, sich die Berichtshefte im Zwei-Wochen-Rhythmus zur Kontrolle vorlegen zu lassen.

Und hier noch ein wichtiger Hinweis:

Das Berichtsheft ist handschriftlich zu führen – gedruckte oder mit Schreibmaschine gefüllte Seiten sind nicht zulässig.

 

Aktuell:
Der Bundesrat hat am 10.März 2017 dem
"Gesetz zum Abbau verzichtbarer Anordnungen der Schriftform im Verwaltungsrecht des Bundes"
zugestimmt.

Das bedeutet für ab dem 1.Oktober 2017 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge die Möglichkeit , im Ausbildungsvertrag die Schrift- oder die elektronische Form zu vereinbaren. Der Ausbildungsbetrieb entscheidet. - Nähere Informationen auch bei der Handwerkskammer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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