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Gesellenfreisprechungsfeier am 28.02.2020 im Meistersaal der Handwerkskammer Wiesbaden

Im Meistersaal der Handwerkskammer Wiesbaden wurde am Freitag, dem 28.02.2020, ein feierlicher Rahmen für die Ehrung von knapp 70 Junggesellinnen und Junggesellen im Zahntechniker-Handwerk aus den Handwerkskammerbezirken Frankfurt-Rhein-Main und Wiesbaden geboten.

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Die Gessellinnen und Gesellen der Sommeprüfung 2019 und der Winterprüfung 2019/2020.

Die von der Zahntechniker-Innung Rhein-Main ausgerichtete Freisprechungsfeier wurde vor ca. 160 Gästen um 15.00 Uhr von Innungsgeschäftsführer Christian Mankel eröffnet, der moderierend durch den Nachmittag führte. Den Gratulationen an die Junggesellinnen und -gesellen sowie dem Dank an das Team der Geschäftsstelle folgte der besondere Dank an die Sponsoren, AOK Hessen, Signal Iduna Generalagentur Thomas Niedermeier, Dentsply Sirona und Infinident Solutions.

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Herr OM Deusser und GF Mankel prämieren Leslie Bader für die beste praktische Gesellenarbeit.

Die Festansprache hielt Obermeister Horst-Dieter Deusser, der in optimistischer Tonalität die guten Zukunftschancen und die Arbeit der Innung für den Branchennachwuchs hervorhob.

„Die Veränderung ist die einzige Konstante in unserem Beruf. Die Innung wird alles tun, um die Voraussetzungen zu schaffen, dass die Betriebe und Sie eine Zukunft haben. Eine Zukunft, in der es Sinn macht, ein guter Zahntechniker zu sein. Fachidioten sind ersetzbar, oft schneller als man denkt. Bleiben Sie in Ihrem Denken offen und vernetzen Sie sich!"

An die eingehenden Worte von Obermeister Deusser schlossen sich weitere Grußworte von ZTM Gerd Hubl als Lehrlingswart sowie den drei Berufsschullehrern als gemeinsame Vertreter der Paul-Ehrlich-Schule an. Eine erfrischende Rede kam von zwei Prüfungsabsolventinnen, Karla Gilles und Maike Usinger, stellvertretend für die gesamte Schülerschaft.

Die Innung pflegt die Verbundenheit zum zahntechnischen Branchennachwuchs und ließ es sich daher auch nicht nehmen, die drei Jahrgangsbesten Matthias Feustel (Michael Fischer Zahntechnik, Darmstadt), Adriana Weber (Galler Zahntechnik, Frankfurt) und Leslie Bader (Carolinum, Frankfurt, dritter Gesamtrang und beste praktische Prüfung) mit einem kleinen Präsent zu überraschen.

Nach dem offiziellen Festakt, der gegen 16.45 Uhr mit der persönlichen Aushändigung aller Gesellenbriefe endete, gab es Raum für kollegiale Begegnungen und Gespräche im Foyer der Handwerkskammer Wiesbaden.

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Gruppe von Jungzahntechniker*innen ausgelassen nach der Veranstaltung,
Gesamtjahrgangsbester Herr Matthias Feustel als dritter von links in der Bildmitte.

Kurzinterview vom Lehrlingswart Gerd Hubl mit dem besten Prüfling

Gerd Hubl:     Wie kam es zu Ihrer Entscheidung Zahntechnik zu lernen?

Matthias Feustel:     Also für mich war eigentlich klar, dass ich nie einen klassischen Bürojob machen will und deswegen kam ich auch schnell auf das Handwerk. Außerdem wusste ich, dass ich in Richtung Feinmechanik gehen möchte bzw. etwas Feinmotorisches machen wollte. Des Weiteren finde ich, dass Zähne oder auch ein Lächeln einen enormen Eindruck von einem Menschen bilden. Deswegen kam ich dann auch schnell auf Zahntechnik, wo man eben genau das Ganze kombinieren kann.

Gerd Hubl:     Welche Vorstellungen hatten Sie von dem Beruf?

Matthias Feustel:     Also zunächst mal habe ich natürlich gehofft, dass ich eben diese manuellen Fertigkeiten erlerne und dass ich handwerklich arbeiten kann, vieles neues dazulerne, dass ich natürlich auch in meinem Betrieb gut ausgebildet werde. Was ich nicht gedacht hätte, war tatsächlich, dass die Ausbildung oder die Arbeit schon relativ stressig ist. Man arbeitet immer unter einem zeitlichen Druck. Zudem war ich überrascht, dass so viel Technologie schon in die Zahntechnik mit einfließt.

Gerd Hubl:     Was begeistert Sie an dem Beruf?

Matthias Feustel:    Zahntechnik ist ein sehr individueller Beruf, weil man einfach immer etwas anderes herstellt. Auch die Kombination von Handwerk und der mittlerweile modernsten Technik (CNC-Fräsen, CAD/CAM Bereich) begeistert mich sehr. Die richtige Kombination ermöglicht einem ein sehr fortschrittliches Arbeiten. Zudem kann man mit vielen Werkstoffen arbeiten und sich in der Zahntechnik weit verbreiten. Natürlich spezialisiert man sich dann, aber man kann vieles ausprobieren.

Gerd Hubl:     Wie sehen Sie die Zukunft hinsichtlich der Digitalisierung und wie könnte man das vielleicht etwas besser in der Lehre ausführen und vermitteln?

Matthias Feustel:     Ich denke, dass die Digitalisierung in der Zahntechnik eine sehr große Rolle spielt. Es wird immer mehr digitalisiert und trotzdem glaube ich, dass die Zahntechnik nicht ausstirbt. Es wird weiterhin Zahntechniker geben, denn auch für das digitale Arbeiten braucht man den Blick und das Wissen eines Zahntechnikers.
Was ich mir in der Ausbildung noch wünschen würde, wäre dass das Digitale noch mehr in die Ausbildung integriert wird. Das man vielleicht auch mit Intraoralscans arbeitet bzw. da mal sieht wie das Ganze funktioniert. Da es vermutlich immer mehr in den Praxisalltag kommen wird, wäre es interessant da mal den kompletten Prozess mitzuerleben.

Gerd Hubl:     Vielen Dank, dass Sie sich zur Verfügung gestellt haben und viel Glück auch für Ihre Zukunft.

Zahntechniker-Innung Rhein-Main

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Haus des Handwerks
Kettenhofweg 14-16
60325 Frankfurt/Main

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