26.11.2012
Ausbildungsvertrag/Ausbildungsvergütung

Der Ausbildungsvertrag steht als Download auf der Internetseite der Handwerkskammern zur Verfügung oder ist in Papierform auf der Geschäftsstelle der Zahntechniker-Innung Rhein-Main erhältlich.  
 

 www.hwk-rhein-main.de/adbimage/2453/asset-original//berufsausbildung-lehrvertrag-download-formular.pdf

 

Er wird vom Ausbildungsbetrieb in 3-facher Ausfertigung ausgefüllt, und muss vom Ausbilder, dem/der Auszubildenden und ggf. vom gesetzlichen Vertreter des/der Auszubildenden unterschrieben werden.

Der Ausbildungsvertrag ist umgehend nach Vertragsabschluss und vor Beginn der Ausbildung der zuständigen Innung zuzusenden. Diese leitet ihn ihrerseits nach Prüfung zur Eintragung in die Lehrlingsrolle an die zuständige Handwerkskammer weiter. Die Handwerkskammer behält eine Ausfertigung und sendet die beiden anderen Ausfertigungen (für den Ausbildungsbetrieb und für den/die Auszubildende(n)) beglaubigt zurück.

Die Ausbildung zum Zahntechniker / zur Zahntechnikerin dauert 3 ½ Jahre.

Aufgrund bestimmter Schulabschlüsse oder beruflicher Vorkenntnisse kann die Lehrzeit verkürzt und damit die Gesellenprüfung vorzeitig abgelegt werden. Einer Verkürzung der Lehrzeit müssen der Ausbildungsbetrieb, die Zahntechniker-Innung und die Handwerkskammer zustimmen.

Die zu vereinbarende Probezeit muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate betragen.

Die Zahntechniker-Innung Rhein-Main hat ihren Mitgliedsbetrieben aktuell folgende Ausbildungsvergütungen empfohlen:

  1. Lehrjahr             525,-- € brutto

·         2. Lehrjahr             635,-- € brutto

·         3. Lehrjahr             715,-- € brutto

·         4. Lehrjahr             760,-- € brutto

Der Urlaubsanspruch des/der Auszubildenden richtet sich bei Jugendlichen nach den Vorgaben des Jugendarbeitsschutzgesetztes und beträgt deshalb:

Bei Auszubildenden    

vor Vollendung des 16. Lebensjahres         25 Arbeitstage  pro Kalenderjahr

vor Vollendung des 17. Lebensjahres         23 Arbeitstage  pro Kalenderjahr

vor Vollendung des 18. Lebensjahres         21 Arbeitstage  pro Kalenderjahr

über 18 Jahre                                                    20 Arbeitstage  pro Kalenderjahr

(Arbeitstage = montags – freitags)

Der Urlaubsanspruch zu Beginn (i.d.R. 01.08.) und zum Ende der Ausbildung (i.d.R. 31.01.) wird anteilig gewährt.

Eine Übernahme nach Beendigung der Ausbildung in ein reguläres Arbeitsverhältnis wird grundsätzlich angestrebt. Sie hängt ab von den Leistungen des/der Auszubildenden während der Ausbildungszeit, den Prüfungsergebnissen sowie der Auftragslage und der Personalsituation im Betrieb.

 

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