"Die Gipser kommen"
Die ZTI Rhein-Main
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Berufsanerkennung des ZHW15.06.1934
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Gründung ZTI RM15.06.1934
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Einbindung in die RVO1977
Seit Gründung gewählte Obermeister
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Wilhelm Fassel

1934-1937 -
Robert Burmeister

1937-1945 & 1954-1962 -
August Karch

1945-1954 -
Klaus Kanter

1962-1999 -
Ewald Hargater

1999-2002 -
Thomas Marx

2002-2016 -
Alfred Setz

2016-2018 -
Horst-Dieter Deusser

2018-
Geschichte
"Die Gipser kommen!", so der Ausruf eines Zuschauers des Festzuges, der am 16. Juni 1935 im Rahmen der "Reichshandwerkertage" in Frankfurt am Main stattfand. Daraus ist ersichtlich, wie wenig damals der Beruf des Zahntechniker-Handwerks bekannt war, obwohl bereits ein Jahr zuvor, nämlich am 15.06.1934, unser Handwerk als Vollhandwerk deklariert wurde. Damit hatte der Beruf des Zahntechnikers nach langer und wenig geschützter Zeit seinen Standort und Aufgabenbereich im Handwerk gefunden.
Damit war der Weg für die Gründung der Zahntechniker-Innung Rhein-Main-Wiesbaden geebnet. Eine Geschäftsstelle wie sie heute existiert, gab es damals noch nicht. Die erforderliche Ehrenamtstätigkeit wurde im Labor "nebenher" erbracht.
Durch die politische Situation im Dritten Reich und die sehr schwierigen Bedingungen nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde das Zahntechnikerhandwerk vor kaum zu bewältigende Herausforderungen gestellt. Mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland und der Einbindung in die Reichsverssicherungsordnung (RVO) 1977 nahm auch die Entwicklung des Zahntechniker-Handwerks einen positiven Verlauf. Heute besitzt das Zahntechniker-Handwerk mit der Zahntechniker-Innung Rhein-Main einen wichtigen Stellenwert in der Erbringung von zahntechnischen Gesundheitsleistungen.
Die Zahntechniker-Innung Rhein-Main nimmt heute einen wichtigen Platz in der Metropolregion der Handwerkskammern Fraunkfurt-Rhein-Main und Wiesbaden, in Hessen ein. Bundesweit unterhält sie politische Beziehungen. Im Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen war sie Gründungsmitglied (1956) und Mitglied bis Anfang der 2000er Jahre.
Als Betreiberin der Meisterschule Zahntechnik Frankfurt und Förderin der Klaus-Kanter-Stiftung sieht sie sich als engagierte Vertretung der gewerblichen Meisterbetriebe im dynamischen Übergang von der analogen zur digitalen Zahntechnik und den Herausforderungen der Gegenwart.